In Glen Hansard bin ich ja schon ein bisschen vernarrt, seitdem ich ihn einmal als Support von Eddie Vedder ablichten durfte. Gott, hat der Mann eine Energie. Als er nun mit seiner musikalischen Partnerin Markéta Irglová in Köln auftrat, musste ich diesen Gig einfach abdecken.
Der Club war speziell und für mich Neuland: die Stadthalle. Sie wirkte wie eine ganz normale Schulaula und strahlte wenig Glanz aus. Es war durchgehend bestuhlt und das war auch der Musik angemessen. Schlimm an dem Club war: die Türen, die nach draußen ins Foyer führten, quietschten. Nicht nur etwas, sondern wirklich störend. Immer, wenn jemand aus dem Publikum ins Foyer wollte, um entweder die Örtlichkeiten aufzusuchen oder ein Getränk zu ordern, quietschte es und Leute drehten sich zu den Türen um. Es war wirklich, wirklich schlimm. Irgendwann stellte ich mich vor die lauteteste Tür und wies Leute an, die bei mir raus wollten, die nächste Tour zu nehmen. Damit sorgte ich letzten Endes für etwas Beruhigung. Man tut ja, was man kann.
Das Konzert allerdings war wunderschön. Details dazu finden sich im Review, das ich für „Reflections Of Darkness“ geschrieben habe.
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