Hinter uns liegt ein ganz phantastischer Urlaub, an den wir sicherlich gerne zurückdenken werden.
Als wir uns im Herbst des Vorjahres für Madeira entschieden haben, fand meine Frau ein recht außergewöhnliches Ferienhaus. Ganz im Südwesten der Insel mit Blick aufs Wasser. Privatpool. Grillhütte. Wahnsinn. Allerdings auch deutlich teurer als ich das so im Sinn hatte. Kurzerhand kürzten wir unseren Urlaub von zwei Wochen (von Samstag bis Samstag) auf nur noch 10 Tage (von Montag bis Donnerstag). Das sorgte dafür, dass es preislich schon etwas günstiger wurde, und durch die anderen Flüge an Werktagen statt am Samstag sparten wir unfassbar viel Geld. Damit war dann der Weg frei für dieses Ferienhaus. Und dort hatten wir diese Aussicht:

Mit ein Highlight des Aufenthaltes war Fanal, der Feenwald. Beim ersten Besuch hatten wir Pech, denn es war auch im Feenwald sonnig, keine Wolke am Himmel. Ein paar Tage später waren wieder in der Gegend und fuhren auf Verdacht noch einmal an diesem Wald vorbei und hatten Glück: Es war neblig. Entsprechend wenig weit konnte man sehen. Hier schoss ich extrem viele Fotos, mit denen ich komplett happy bin.
Der letzte Abend war auch noch einmal sehr besonders. Es war tatsächlich der erste Abend, an dem es wolkenlos war. Und so blickten wir hoch und sahen einen endlos großen See von Sternen. Überall Sterne. Ganz im Südwesten der Insel gibt es kaum Lichtverschmutzung, der den Blick in den Himmel stören konnte. Schnell war die Kamera geholt und auf mein Stativ gestellt (vorsorglich mitgenommen, weil ich mir diese Situation erhofft hatte) und auf den Himmel gerichtet. Fertig war mein erstes Foto der Milchstraße. Hach.

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